Die übliche Narkose
erfolgt in Form der sogenannten" Ambulanten Anästhesie". Das bedeutet folgendes: Unsere unter 40 Jahre alten, gesunden Patienten benötigen im Vorfeld lediglich eine Laboruntersuchung. Die dazu nötige Überweisung erhalten sie hier von ihrem behandelnden Zahnarzt. Unsere Patienten, die das 40. Lebensjahr bereits überschritten haben, werden vor der Narkose einmal von unserem Narkosearzt untersucht. Für die Narkose sind aber vorhergehende Laboruntersuchungen notwendig ( Blutbild, Blutzucker, Leber- und Nierenwerte, Gerinnungsstatus); EKG, sowie eine Thoraxaufnahme, die nicht älter sein sollte als ein halbes Jahr.
Wir bitten,
bereits eine Stunde vor dem abgesprochenen Narkosetermin in unserer Zentrum zu erscheinen. So haben wir die Möglichkeit, Ihnen mittels einer Beruhigungstablette die Angst vor dem Eingriff zu nehmen. Der Narkosearzt kann Sie untersuchen und beantwortet Ihnen eventuell noch bestehende Fragen. Wir empfehlen Ihnen, bequeme Wechselgarderobe mitzubringen. Vermeiden Sie enge Bekleidung, tragen Sie eher Freizeitbekleidung mit Gummizug!
Es ist wichtig zu wissen,
dass die Narkose und damit der zahnärztliche Eingriff nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden dauern darf. Falls mehr Zeit notwendig sein sollte, raten wir Ihnen, die Behandlung in mehreren Schritten ausführen zu lassen. Während einer einzigen Narkose sind wir in der Lage, eine sich sonst über Wochen erstreckende Behandlung mit einemmal und völlig unmerklich durchzuführen.
Wir beginnen die Narkose
damit, dass wir mittels einer Kunststoffkanüle eine Vene sichern, durch welche wir das Narkosemittel bzw. das Schmerzmittel verabreichen. Alles in allem ist dieser kleine Stich der schmerzhafteste Teil des ganzen Eingriffs. Wenn Sie diesen hinter sich haben, werden Sie keine weiteren Unannehmlichkeiten spüren.
Nachdem Sie eingeschlafen sind
wird Ihnen ein steriler Tubus in die Luftröhre eingeführt. Dieser ist notwendig, weil die Schluckreflexe nach dem Einschlafen ausfallen und so der Mageninhalt leicht in die Lunge gelangen könnte. Um dies vollkommen auszuschließen, bitten wir Sie, sechs Stunden vor der Narkose nichts mehr zu essen und zu trinken! Über das Beatmungsrohr ( Tubus) leiten wir ein Gemisch aus Sauerstoff und Dinitrogenoxid in Ihre Lunge. Damit verhindern wir, dass Sie sich an Speichel, Füllungsmaterial oder Zahnteilchen " verschlucken". Der Tubus wird selbstverständlich entfernt, bevor Sie erwachen. Nach der Narkose können Sie sich noch cirka drei Stunden lang in einem der bequemen Betten unserer Praxis von all den Strapazen erholen. Sofern keine Komplikationen aufgetreten sind, können Sie dann unter Begleitung nach Hause gehen. Am Narkosetag ist es nicht erlaubt, ein Fahrzeug zu führen!
Wie jeder ärztliche Eingriff
hat auch die Narkose ihre Risiken. Zu diesen gehört zum Beispiel die Überempfindlichkeit auf eines der verwendeten Medikamente oder die Aspiration von Mageninhalt. Doch unsere erprobten Methoden, die modernen Arzneimittel, das Narkosegerät, die Überwachungsmonitore dienen allesamt zu Ihrer Sicherheit.
Die zahnärztliche Behandlung unter Narkose
ist bequem, präzise und macht gleichzeitig ein schnelles Arbeiten für den Zahnarzt möglich. Unsere Patienten werden der sonst für sie ohne Narkose unangenehmen, intimen, sensiblen Behandlung enthoben. Die zahnärztlichen Behandlungsabschnitte jedoch, welche völlig schmerzfrei sind und zu denen die Kooperation des Patienten notwendig ist, raten wir, nicht unter Narkose ausführen zu lassen. Dazu gehören zum Beispiel die Gebisskontrollen nach Zahnersatz oder Zahnfüllungen.
Wir hoffen , Ihre Neugierde in Hinsicht auf eine Zahnbehandlung unter Narkose gestillt zu haben.
Sollten weitere Fragen auftreten, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt ! |